direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Prozessproduzierte Daten

1. Beschreibung des Forschungsschwerpunkts

Während die Soziologie mittlerweile über ein sehr breites Spektrum an Auswertungsverfahren verfügt, erweist sich für viele Längsschnittsuntersuchungen die Datenlage als mangelhaft. Eine Optionen wäre der verstärkte Rückgriff auf prozessgenerierte Daten, wie etwa staatliche Verwaltungsdaten, Unternehmensdatenbanken (Stichwort: Data Mining), Landkarten, Lagepläne, Baupläne, technische Anweisungen, Organigramme, Zeitungsartikel, Gesetzes- und Vertragstexte, Akten, Protokolle, Berichte, Presseerklärungen, Briefe, Romane, Flyer, Fotografien, Filme, Malereien, Skulpturen, Gebäude, Landschaften usw.

Über diese Datenformen und wie damit methodologisch umzugehen ist, findet sich in der Methoden-Forschung kaum neuere Literatur. Die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen diesen Datentyps im Vergleich zu klassischen sozialwissenschaftlichen Datenquellen (Befragung, Beobachtung) erscheint umso dringlicher, als soziale Buchführungsdaten (z.B. Daten der Amtlichen Statistik, Sozialversicherungen, Ressortforschung) in den vergangenen Jahren immer leichter für die Forschung zugänglich gemacht werden.

2. Ausgewählte Publikationen

3. Vorträge und Laufende Arbeiten

  • Baur, Nina (2009b): On Some Neglected Issues Concerning Multi-Level Mixed Methods Sampling. The Case of Market Sociology. In Überarbeitung

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe